Die Grundvoraussetzung für eine Ausbildung bedeutet für den Menschen eine hohe Motivation mit Menschen zu arbeiten und die Bereitschaft stets verantwortungsvoll für seinen Hund zu entscheiden, damit er stets mit Freude bei der Sache ist.

 

 

Mindestalter

 

Die Ausbildung kann ab der vollendeten 16. Lebenswoche beginnen, jedoch bedeutet ein sehr früher Start nicht unbedingt die besten Vorussetzungen.

Wichtig ist zunächst eine gute Bindung zum Hund aufzubauen um später erfolgreich in die Ausbildung zu starten.

 

Maximalalter

 

Ein festes Rentenalter für den Hund gibt es nicht, solange der Hund Spaß am Lernen hat und körperlich gesund, bzw. bei chronischen Erkrankungen (z.B. Arthrose o.ä.) schmerzfrei ist kann die Ausbildung auch noch im fortgeschrittenen Alter begonnen werden.

 

Wesensüberprüfung für soziale Einrichtungen

 

Jeder Hund absolviert bereits vor seiner Ausbildung eine Wesensüberprüfung für soziale Einrichtungen (nicht zu verwechseln mit einem Wesenstest für verhaltensauffällige Hunde) und eine Eignungsfeststellung, denn nur absolut soziale und wesensfeste Hunde können später in Einrichtungen wie Kindergärten, Psychiatrie usw. arbeiten.

 

Im Ausnahmefall erfolgt die Wesensüberprüfung auch im Anschluss an die Ausbildung.

 

Eignungsfeststellung

 

In der Eignungsfeststellung wird die Bindung und das Leistungsvermögen des Hundes in Stresssituationen ermittelt um einschätzen zu können, ob sie die Ausbildung erfolgreich absolvieren könnnen.

 

 Praxisseminar

 

In 3 Seminartagen wird in einem Mix aus Theorie und Praxis Wissen in folgenden Bereichen vermittelt:

 

- Lernverhalten des Hundes

- Körpersprache und Stress

- Grundwissen der tiergestützten Arbeit

- Einsatzgebiete Besuchshund

- Gestaltung von Besuchsdiensten

- alle Inhalte der Leistungsscheine (Übungsaufgaben, die absolviert werden müssen)

- Grundlagen im Bereich Hygiene

- Krankheitsbilderlehre

- Umgang mit Therapiematerialien

 

Einarbeitungszeit

 

Im Anschluss an das Seminar findet eine 6 monatige Einarbeitungszeit statt, in der Praxiseinheiten in Einrichtungen stattfinden und die Leistungsscheine abgelegt, sowie alle Hausaufgaben absolviert werden müssen.